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Abpumpen

Stillende Mütter, die nicht ständig bei ihrem Kind sind, können ihren Alltag auch unabhängig vom Trinkrhythmus Ihres Babys gestalten, indem sie die Milch abpumpen.


Das Netzwerk Junge Familie empfiehlt, dass stillende Mütter, die nicht ständig bei ihrem Kind sind, ihren Alltag auch unabhängig vom Trinkrhythmus ihres Babys gestalten können, indem sie die Milch abpumpen. So können auch Väter, Großeltern oder der Babysitter das Baby mit Muttermilch füttern, wenn die Mama unterwegs ist [ 1 ].

Empfehlungen zur Aufbewahrung sowie zum Einfrieren und Auftauen von abgepumpter Muttermilch gibt die Nationale Stillkommission des Bundesinstituts für Risikoforschung [ 1;2 ].

So können auch Väter, Großeltern oder der Babysitter das Baby mit Muttermilch füttern, wenn die Mama unterwegs ist. [ 1 ]
Raumtemperatur Kühlschrank Tiefkühltruhe Aufgetaute Muttermilch

6 bis 8 Stunden bei 19 bis 26 °C

 

3 Tage bei 4 bis 6 °C

 

6 Monate bei -18 bis -20 °C

 

Im Kühlschrank maximal 10 Stunden.

Nicht wieder einfrieren!

Empfehlungen für das Aufbewahren und Auftauen von Muttermilch [ 1;2 ]

Empfehlungen für das Einfrieren und Auftauen von Muttermilch [ 1;2 ]

  • Muttermilch am kältesten Ort im Kühlschrank aufbewahren, also hinten auf der Glasplatte über dem Gemüsefach.
  • Verwendung von Glas- oder Plastikflaschen; nur drei viertel voll füllen, um Raum für Ausdehnung zu lassen. Flaschen zuvor mit warmem Seifenwasser und Bürste reinigen und danach drei Minuten auskochen oder in einer Spülmaschine bei 65 °C reinigen.
  • Beschriften der Milchflaschen mit dem Datum des Abpumpens.

Milch, die innerhalb von 24 Stunden gesammelt wird, kann bei 4 bis 6 °C aufbewahrt und dann eingefroren werden. Frisch abgepumpte Milch kann einer Flasche mit schon gefrorener Milch hinzugegeben werden, vorausgesetzt, dass die Flasche sofort wieder in den Tiefkühlschrank kommt.
Die gefrorene Muttermilch über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen oder zum Auftauen und Aufwärmen in maximal 37 °C warmes Wasser halten. Ein Aufwärmen in der Mikrowelle kann nicht empfohlen werden, da Verbrühungsgefahr besteht und wertvolle Inhaltsstoffe der Muttermilch zerstört werden.

Quellen
  1. Koletzko, B., Bauer, C., Brönstrup, A., Cremer, M., Flothkötter, M., Hellmers, C., Kersting, M., Krawinkel, M., Przyrembel, H., Schäfer, T., Vetter, K., Wahn, U., Weißenborn, A. Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter. Aktualisierte Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie, ein Projekt von IN FORM. Monatsschr Kinderheilkd 2013;161:237–46
  2. Nationale Stillkommission des Bundesinstituts für Risikobewertung (http://www.bfr.bund.de/2014)

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