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Gesundheit ist wesentlich weniger durch Gene bestimmt als bisher vermutet


Entscheidender sind äußere Faktoren, und einer davon ist die Ernährung. Lesen Sie hier, welche Ernährungstipps Sie den Schwangeren und Müttern mitgeben können, um in den ersten 1.000 Tagen – die Zeitspanne von der Befruchtung bis zum Ende des 2. Lebensjahres – einen wichtigen Beitrag für die langfristige Gesundheit zu legen.

 

 „Jetzt musst du für Zwei essen!“, ist ein oft gehörter Zuruf an Schwangere. Doch diese Aussage ist nicht richtig. Schwangere (mit Normalgewicht vor der Schwangerschaft) brauchen ab dem 2. Trimester durchschnittlich etwa 250 kcal mehr pro Tag, das entspricht beispielsweise der Kalorienmenge eines Apfels mit 500ml Buttermilch, oder 1 Scheibe Vollkornbrot mit Butter, Schinken oder Käse und Gurkenscheiben. Es gilt also die Regel: Nicht sehr viel mehr an Menge, sondern abwechslungsreich und mehr an Nährstoffen. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ist deutlich erhöht und übersteigt erheblich den Mehrbedarf an Energie. Denn für die Entwicklung der Knochen und Organe benötigt das Ungeborene viele unterschiedliche Bausteine, die es aus den Nährstoffreserven der Mutter bezieht.

 

Eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur positiv auf die Entwicklung des Ungeborenen aus. Schon im Mutterleib beginnt die Prägung des Geschmacksinns eines Kindes, gesteuert durch die Ernährung der Mutter. Je vielfältiger sich die Mutter während der Schwangerschaft ernährt, desto offener sind die Kinder später gegenüber neuen Lebensmitteln und ernähren sich auch tendenziell gesünder.

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