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Aptamil AR bei Problemen mit häufigem Spucken und Aufstoßen

 

Über 50% der Säuglinge sind von Verdauungsproblemen betroffen1 – ein häufiger Grund für einen Besuch beim Kinderarzt oder bei der Hebamme. Oft sind Eltern besorgt um ihr Baby, und die Lebensqualität der ganzen Familie kann stark beeinträchtigt sein.2,3,4 

Häufiges Aufstoßen und Spucken stehen an erster Stelle der Verdauungsbeschwerden (30%), Drei-Monats-Koliken folgen mit 20% und Verstopfungen mit 15 %.5    

Aktuelle Empfehlungen der ESPGHAN (2018) zur Behandlung von häufigem Aufstoßen oder Spucken:*6    

  • Fortsetzung des Stillens
  • Angedickte Nahrung (z.B. mit Johannisbrotkernmehl)
  • Vermeidung von Überfütterung

*Bei Verdacht auf GÖRK (gastroösophageale Refluxkrankheit) – ohne Auftreten von Alarmzeichen.

Aptamil bietet spezielle Produkte für Verdauungsbeschwerden bei gestillten und bei nicht gestillten Babys.

 

Aptamil AR für gestillte und nicht gestillte Säuglinge

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Aptamil AR Andickungsmittel

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Aptamil AR Andickungsmittel

Von Geburt an

✓ Für gestillte Säuglinge oder zum Andicken von Säuglingsmilchen oder Spezialnahrung (HA-Nahrung)* 

✓ Natürliches Johannisbrotkernmehl

✓ Einfache Handhabung durch direktes Anrühren 

*Nicht zusammen mit Aptamil AR Komplettnahrung, Aptamil Comfort oder Aptamil Frühgeborenennahrung verwenden.

Aptamil Andickungsmittel ist das einzige Andickungsmittel, welches für das Andicken von Muttermilch ab Geburt erhältlich ist. Es enthält Johannisbrotkernmehl, welches sich leicht dosieren und in lauwarmer Muttermilch gut auflösen lässt oder als Paste verabreicht werden kann.

Auch die meisten Spezialnahrungen können mit Hilfe von Aptamil AR Andickungsmittel in ihrer Viskosität erhöht werden. Ausnahmen sind Frühgeborenennahrungen, Aptamil COMFORT und andere AR Nahrungen.

➔ Aptamil AR Andickungsmittel mit Johannisbrotkernmehl reduziert vermehrtes Spucken und Aufstoßen.6    

Aptamil AR Komplettnahrung

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Aptamil AR Komplettnahrung

Von Geburt an 

✓ Für nicht gestillte Säuglinge

✓ Natürliches Johannisbrotkernmehl macht die Nahrung sämig 

✓ Mit LCP und neu: mit Postbiotika, GOS/FOS und HMO 3‘-GL

Für nicht gestillte Säuglinge ist in Aptamil AR Komplettnahrung bereits Johannisbrotkernmehl enthalten, was durch die erhöhte Sämigkeit einen positiven Einfluss auf Reflux- und Spuckepisoden hat. In Studien konnte gezeigt werden, dass durch Aptamil AR Komplettnahrung die Spuckepisoden um bis zu 78 % reduziert werden konnten.7,8,9,10,16 Zudem konnten in Studien mit einer Nahrung mit Postbiotika, GOS/FOS und HMO 3'GL folgende Effekte gezeigt werden: Unterstützt die Darmflora und beeinflusst so das Immunsystem positiv11,12,13,14, gute Verträglichkeit15,18 und eine Stuhlkonsistenz ähnlich der gestillter Säuglinge.15

Studie zur Reduktion von Regurgitation und Reflux mit Aptamil AR

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Studiendesign7:

In einer doppel-blinden, Placebo-kontrollierten Cross-Over Studie wurden 14 Säuglinge untersucht, die jünger als vier Monate waren und mehr als fünf Mal am Tag aufstießen. Die Säuglinge wurden während sechs Fütterungsintervallen untersucht, bei denen sechs Mal zwischen Aptamil AR und einer Standardformula ohne Andickungsmittel gewechselt wurde. Insgesamt wurden die Kinder über 342 Stunden untersucht. Die Refluxmessung erfolgte über pH-Wertmessung und intraluminaler elektrische Impedanz (IMP) mittels Ösophagus-Katheter. Aufstoßen wurde durch kontinuierliche Beobachtung und Videoaufzeichnung dokumentiert.

 

Ergebnisse:

Im Verlauf der Studie wurden 83 Aufstoßepisoden dokumentiert, 68 bei der Kontrollgruppe ohne Quellstoff und nur 15 mit Aptamil AR Komplettnahrung (s. Abb.), was eine Reduzierung von 78% darstellt. Der durchschnittliche Aufstoß-Score, ausgedrückt als aufgestoßene Menge pro einzelner Mahlzeit, war 1,8 nach Fütterung der Kontrollnahrung und nur 0,6 nach Fütterung von Aptamil AR Komplettnahrung. Insgesamt wurden 1.183 Refluxe gemessen, davon 647 in der Kontrollgruppe und 536 in der Gruppe mit Aptamil AR Komplettnahrung. Alle Messergebnisse waren mit Aptamil AR signifikant verbessert.7

Die weiterentwickelte Rezeptur von Aptamil AR Komplettnahrung enthält ab Oktober 2019 die einzigartige Kombination von Postbiotika, GOS/FOS,und HMO 3´GL. Die Kombination dieser Inhaltstoffe konnte in Studien positive Effekte zeigen:

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Adaptiert nach Herrara et al. (2015)

In einer randomisierten, doppelt-blinden, kontrollierten, prospektiven Äquivalenzstudie wurden 300 gesunde reifgeborene Säuglinge untersucht, die vor dem 28. Lebenstag bis zur 17. Lebenswoche eine der beiden folgenden Säuglingsnahrungenahrungen erhielten. Eine gestillte Gruppe diente als Referenz.12,15,17,18,19,20

 

1.     Herkömmliche Nahrung ohne Pre- oder Postbiotika

2.     30% Postbiotic formula + scGOS/IcFOS (9:1)

3.     Referenzgruppe (ausschließlich gestillt).

 

Schlussfolgerungen:

Folgende Effekte konnten gezeigt werden:

·       positiver Einfluss auf Darm- und Immunparameter 11,12

·       Stuhlkonsistenz ähnlich der gestillter Kinder15

Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die Nahrung mit Pre- und Postbiotika sicher ist, eine gute Verträglichkeit aufweist und das normale Wachstum unterstützt. Darüber hinaus führt sie zu einer Zusammensetzung der Darmflora, die der gestillten Säuglinge ähnelt.14

➔ Aptamil AR Komplettnahrung reduziert vermehrtes Spucken und Aufstoßen7 und jetzt neu mit Postbiotika, GOS/FOS und HMO.

*im Vergleich zu einer Kontrollnahrung ohne Pre- und Postbiotika

Aptamil Comfort

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Aptamil Comfort Komplettnahrung

Von Geburt an 

✓ Für nicht gestillte Säuglinge

✓ Lactosereduziert 

✓ Hydrolysiertes Molkenprotein

✓ Besonders leicht verdauliche Fettstruktur (ß Palminat) 

✓ Mit LCP, GOS/FOS und Nukleotiden

Aptamil COMFORT ist eine Spezialnahrung zum Diätmanagement bei Drei-Monats-Koliken, Blähungen und Verstopfungen. Sie ist lactosereduziert, enthält ein hydrolysiertes Molkenprotein, ein besonders leicht verdauliche Fettstruktur (ß Palminat) und die GOS/FOS Mischung.

Studiendaten zeigen: Signifikante Reduktion der Kolikepisoden sowie Verstopfungen (Literatur Folder)

In drei Studien konnte durch die Fütterung von Aptamil COMFORT im Vergleich zu einer Standard Säuglingsnahrung eine signifikante Reduktion der Kolikepisoden gezeigt werden.21,22,23 Zusätzlich konnten in Studien unter der Verwendung von Aptamil COMFORT weichere Stühle und eine erhöhte Stuhlfrequenz sowie weniger Verstopfungen festgestellt werden.21, 23, 24, 25, 26

 

Studie: Verbesserung der Gesamtsymptomatik bereits nach einer Woche21

 

In einer randomisierten, kontrollierten Studie wurde ein breites Spektrum an Symptomen der Verdauung untersucht. Es wurden 51 Reifgeborenen mit mindestens einem der folgenden Symptome aufgenommen: exzessives Schreien, Verstopfung (mit oder ohne Krämpfe), allgemeines abdominales Unwohlsein und Spucken. Die Behandlung erfolgte mit Aptamil Comfort oder einer herkömmlichen Säuglingsnahrung über zwei Wochen. Die Mütter führten ein standardisiertes Tagebuch über die kindlichen Symptome.

Die Auswertung zeigte, dass sich bereits nach einer Woche die Symptomatik der Säuglinge in der Aptamil Comfort-Gruppe signifikant verbesserte. Im Vergleich zu den Kindern mit der herkömmlichen Säuglingsnahrung zeigte die Studiengruppe eine signifikante Verbesserung der Gesamtsymptomatik, des abdominalen Unwohlseins und des Schreiens mit Krämpfen.

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Wichtiger Hinweis: Stillen ist das Beste für Babys. Säuglingsnahrungen sollten nur auf Rat von Kinderärzten oder anderem medizinischen Fachpersonal verwendet werden. Aptamil AR Andickungsmittel, Aptamil AR Komplettnahrung und Aptamil Comfort sind Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diäten) und nur unter ärztlicher Kontrolle zu verwenden.

Fußnoten

 

1. Iacono G, et al. 2005. Dig Liver 37:432-8.

2. Salvatore S, et al. 2018. Acta Paediatr. 107(9): 1512–20. 

3. Vik T, et al. 2009. Acta Paediatr. 98: 1344–8.

4. Hyman PE, et al. 2006. Gastroenterology. 130: 1519–26. 

5. Vandenplas Y et al. 2015 J Pediatr Gastroenterol Nutr 61:531–7.

6. Rosen, et al. 2018. J Pediatr Gastroenterol Nutr 66: 516–54. 

7. Wenzl TG et al. 2003. J Pediatrics. 111: 355–9.

8. Grosse K et al. 1998. Kinderärztliche Praxis (69), S. 204–10. 

9. Borrelli O, et al. 1997. Ital J Gastroenterol Hepatol (29), S. 237–42.

10. Vandenplas, Y. et al. 1994. Eur J Pediatr (153), S. 419–23. 

11. Rodríguez-Herrera A, et al. Accepted for oral presentation at the ESPGHAN conference; 9–12 May 2018 in Geneva, Switzerland.

12. Tims S, et al. 2018. J Pediatr Gastroenterol Nutr 66 (Supp. 2): 884–5. 

13. Wopereis H, et al. 2014. Pediatr Allergy Immunol 25: 428–38.

14. Martin R, et al. 2010. Benef Microbes 1: 367–82. 

15. Herrera AR, et al. 2015. J Pediatr Gastroenterol Nutr 61: 516–7.

16. Hegar B et al. 2008. J Pediatrics Gastroenterol Nutr 47: 27-30. 

17. Rodriguez-Herrera A, et al. 2016. Poster at the 6th Congress of the European Academy of Pediatric Societies (EAPS)(poster 0281).

18. Rodríguez-Herrera A, et al. 2016a. J Pediatr Gastroenterol Nutr 62 (Supp. 1): abstract G-P-230: 422. 

19. Rodriguez-Herrera A, et al. 2016b. J Pediatr Gastroenterol Nutr(62):658-659.

20. Rodriguez-Herrera A, et al. 2017. Accepted for oral presentation at the Excellence in Pediatrics Conference in Vienna. 7-9 Dec. 

21. Veitl V, et al. 2000. J Ernährungsmed 2(4): 14–20.

22. Savino F, et al. 2006.Eur J Clin Nutr 60; 1304-10. 

23. Savino F, et al. (2003) Acta Paediatr Suppl (91), S. 86–90.

24. Schmelzle HJ. 2003. J Pediatr Gastroenterol Nutr 36:343–351. 

25. Savino F, et al. 2005. Acta Paediatr Suppl (94), S. 120–4.

26. Bongers M, et al. 2007. Nutr J (6), S. 8.