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Aus Forschung wird Fortschritt


Seit über 40 Jahren ist ein wichtiges Ziel unser Muttermilchforschung auch nicht gestillten Säuglingen eine bestmögliche Ernährung nach der Muttermilch bieten zu können. Muttermilch hat durch die komplexe Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe verschiedene Vorteile für den Säugling. Eine besondere Rolle nehmen dabei die Humanen Milch-Oligosaccharide (HMOs) ein. Diese Oligosaccharide liegen in Muttermilch in über 150 unterschiedlichen kurz- und langkettigen Strukturen im Verhältnis 9:1 vor 1,2 und fördern u.a. das Wachstum von nützlichen Bakterien im gesamten Dickdarm.3

Eine Vielzahl dieser positiven Bakterien ist ebenfalls von Natur aus in der Muttermilch zu finden. Durch ihre Stoffwechseltätigkeit produzieren sie verschiedene Endprodukte, wie z. B., Enzyme, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe sowie kurzkettige Fettsäuren, die positive Effekte auf den Darm und das Immunsystem des Säuglings haben. 4,5,6,7   Hier erfahren Sie mehr über diese so genannten Postbiotika.

Aptamil Pronutra-ADVANCE und Aptamil Profutura

Mit einer einzigartigen Zusammensetzung

Dank unserer Muttermilchforschung enthalten Aptamil Pronutra-ADVANCE und Aptamil Profutura jetzt unsere patentierte Formel mit den Prebiotika GOS/FOS und unserem einzigartigen Lactofidus® Prozess.

Durch dieses besondere Herstellungsverfahren entstehen natürlicherweise verschiedene Stoffwechselprodukte, unter anderem das humane Milch-Oligosaccharid  3’Galactosyllactose (3’GL). Aptamil Profutura enthält zusätzlich 2’Fucosyllactose (2’FL), ein weiteres Humanes Milch-Oligosaccharid.

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*Gesetzlich für Folgenahrungen vorgeschrieben

Sie wollen mehr über unser einzigartiges Herstellungsverfahren wissen? Klicken Sie hier.

Studiendaten zeigen die Vorteile dieser Kombination

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**im Vergleich zu Kontrollnahrung ohne GOS/FOS und Lactofidus®

Studiendaten mit gesunden, reifgeborenen Säuglingen stellen sicher, dass die patentierte Formel mit GOS/FOS und Lactofidus® Prozess sicher und gut verträglich ist und das normale Wachstum der Babys unterstützt.8 Der Vergleich zu einer Kontrollnahrung ohne GOS/FOS und Lactofidus® Prozess zeigt: Aptamil Pronutra-ADVANCE führt zu einer weicheren Stuhlkonsistenz und 8x weniger Koliken. Aptamil Pronutra-ADVANCE weist damit eine Verträglichkeit ähnlich wie bei gestillten Säuglingen auf.

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Abbildung 1: Stuhlkonsistenz von Säuglingen, die eine Säuglingsnahrung mit GOS/FOS und Lactofidus® erhielten, ähnelt der der gestillten Referenzgruppe (Rodriguez-Herrera A, et al. 2019).

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Abbildung 2: Ärztlich ermittelte Häufigkeit des Auftretens von 3-Monats -Koliken geringer mit Aptamil Pronutra-ADVANCE und ähnlich gestillter Säuglinge (Rodriguez-Herrera A, et al. 2019).

 

Erste Hinweise lassen vermuten, dass die patentierte Formel mit GOS/FOS und Lactofidus® Prozess ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Zusammensetzung der Darm-Mikrobiota (ähnlich gestillter Säuglinge) sowie auf Immunparameter hat.9  So unterstützt Aptamil Pronutra-ADVANCE das Immunsystem über die Darm-Mikrobiota.10,11

Erfahren Sie mehr – zum Beispiel über unsere Erkenntnisse aus 40 Jahren Muttermilchforschung, die uns zu unserer neuen Aptamil Pronutra-ADVANCE und Aptamil Profutura Rezeptur führten und wie die Ernährung das Immunsystem durch die Darm-Mikrobiota optimal unterstützen kann.

Wichtiger Hinweis: Stillen ist das Beste für Babys. Säuglingsnahrungen sollten nur auf Rat von Kinderärzten oder anderem medizinischen Fachpersonal verwendet werden.

Literatur:
  1. Thur S, et al. 2017. Nutrition Reviews 75(11): 929-33.
  2. Stahl B, et al. 1994. Anal Biochem 223: 218-28.
  3. Scholtens P. et al. 2014. World J Gastroenterol 20(37): 13446-52.
  4. Aquilar-Toalá JE, et al. 2018. Trends in Food Science and Technology 75: 105-14.
  5. den Besten G, et al. 2013. J Lipid Res. 54: 2325-40.
  6. Prohaszka L, et al. 1990. Zentralblatt Veterinärmedizin Reihe B. 37: 570-74.
  7. Boix-Amoros A, et al. 2016. Front Microbiol. (7): 492.
  8. Rodriguez-Herrera A, et al. 2019. Nutrients 11: 1530.
  9. Tims S, et al. 2018. J Pediatr Gastroenterol Nutr 66 (Supp. 2):884-5.
  10. Wopereis H, et al. 2014. Pediatr Allergy Immunol 25: 428-38.
  11. Martin R, et al. 2010. Benef Microbes 1: 367-82.

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