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Säuglingsnahrungen mit Differenzierung

Rolle der Prebiotika


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Abbildung 1: Die einzigartige, patentierte Mischung scGOS/lcFOS im Verhältnis 9:1 wurde entwickelt, um eine ähnliche Funktionalität wie nach Ernährung mit Muttermilch-Oligosacchariden zu erreichen und ähnelt Muttermilch-Oligosacchariden in ihrer Molekulargröße sowie -verteilung.

Muttermilch enthält komplexe Strukturen an Oligosacchariden, die dazu beitragen, die Vielzahl an krankheitserregenden Keimen zu vermindern. Dies unterstützt die Entwicklung einer gesunden Darmflora im Säuglingsalter und sorgt auch für ein gesundes Darmmilieu im späteren Alter, was Voraussetzung für eine gute Infektabwehr [ 1;2 ] sowie Schutz vor Allergien ist. [ 2;3;4 ]

Nach dem Vorbild der Oligosaccharide in der Muttermilch hat unsere Forschung eine patentierte Mischung aus kurzkettigen Galactooligosacchariden (scGOS) und langkettigen Fructooligosacchariden (lcFOS) entwickelt (s. Abb. 1). Diese spezielle Kombination von 90 Prozent kurzkettigen Galakto-Oligosacchariden (scGOS; Polimerisationsgrad von 3-8 Galaktosemolekülen) und 10 Prozent langkettigen Frukto-Oligosacchariden (lcFOS; Polimerisationsgrad von mehr als 23 Fruktosemolekülen) ähnelt Muttermilch-Oligosacchariden in ihrer Molekulargröße sowie -verteilung [ 5;6 ]

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Abbildung 2: Niedrigere Inzidenz von atopischer Dermatitis und weniger infektiöse Episoden durch patentierte Prebiotics scGOS/lcFOS (9:1) [ 13 ].

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Säuglingsnahrungen mit scGOS/lcFOS (im Verhältnis 9:1) gesundheitsfördernde Effekte auf chemische, mechanische, biologische und immunologische Ebenen des menschlichen Immunsystems haben. Sie fördern die Darmflora und verstärken die Vermehrung gesundheitsfördernder Bakterien, vergleichbar wie nach Muttermilchernährung [ 7 ]. Weiterhin fördern sie eine wünschenswerte Zusammensetzung der kurzkettigen Fettsäuren (engl. short-chain fatty acids; SCFA) im Darm mit niedrigem pH-Wert, was zusammen ein chemisches Milieu bildet, das die Vermehrung von pathogenen Keimen erschwert [ 8;9 ]. Dieses intestinale SCFA-Muster verstärkt den Schutz durch die intestinale Darmbarriere [ 10;11;12 ].

Da der Eiweißgehalt von Muttermilch und Säuglingsnahrungen bis vor kurzem noch sehr unterschiedlich war, entwickelten Forscher die "Early Protein Hypothesis", die Hypothese der frühen Eiweißzufuhr. Sie fanden, dass eine niedrige Eiweißzufuhr in den ersten beiden Lebensjahren zu einem niedrigeren Gewichtsstatus auch im fortgesetzten Alter führte.

In Studien mit Aptamil-Säuglingsnahrungen mit scGOS/lcFOS (9:1) in einer Konzentration von 0,8 g/100 ml konnte klinisch gezeigt werden, dass diese Nahrungen die Inzidenz an weit verbreiteten Infektionen sowie atopischer Dermatitis verringern (s. Abb. 2) [ 13;14;15;16 ].

Weiterhin führten sie zu einer Abnahme der IgE-Werte als Marker allergischer Reaktion und zu einem anti-allergischen Immunglobulin-Profil bei Säuglingen mit einem hohen Allergierisiko, ohne deren wünschenswerte Immunreaktion, beispielsweise auf Impfstoffe, zu beeinflussen [ 17 ].

Diese Gesundheitseffekte konnten bisher über einem Zeitraum von fünf Jahren gezeigt werden[ 14;16 ].

Patentierte scGOS/lcFOS

Aptamil Säuglingsnahrungen enthalten die patentierten scGOS/lcFOS in einer Dosierung von 0,8g/100ml und einem Mischungsverhältnis von kurzkettigen Galakto-Oligosacchariden zu langkettigen Frukto-Oligosacchariden von 9:1.

Rolle der langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren

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Abbildung 3: Die beiden wichtigsten LCPs in Muttermilch: DHA und AA. DHA besteht aus 22 Kohlenstoffatomen mit 6 Doppelbindungen – die erste an der Position n-3. AA besteht aus 20 Kohlenstoffatomen mit 4 Doppelbindungen – die erste an der Position n-6.

Etwa vom Beginn des dritten Schwangerschaftstrimesters bis zu einem Alter von zwei Jahren legt das Gehirn einen Wachstumsspurt ein [ 18;19 ]. Der Peak dieses Spurts liegt um den Zeitpunkt der Geburt [ 18 ]. In dieser Periode steigt der Gehalt an der LCP-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) dramatisch durch Zellvermehrung und DHA-Einlagerung an [ 19 ]. Obwohl Säuglinge einen gewissen Anteil an DHA selbst aus Fettsäurevorstufen synthetisieren können [ 20;21;22;23 ], geschieht dies jedoch nur langsam und nicht ausreichend. Deshalb sind Säuglinge auf eine DHA-Zufuhr über die Ernährung angewiesen. Mit der DHA-Zufuhr muss auch für eine ausreichende Zufuhr an der LCP-Fettsäure AA (Arachidonsäure) gesorgt werden, da sowohl DHA als auch AA um dieselben Enzyme konkurrieren.

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Abbildung 4: Fehlerscore und Latenzzeit (Reaktionszeit) des "matching familiar figures test" (MFFT) bei Kindern im Alter von sechs Jahren, die in ihren ersten vier Lebensmonaten entweder eine Aptamil-Säuglingsnahrung mit oder ohne LCP erhielten bzw. gestillt wurden [ 28 ].

Nach der Geburt werden Säuglinge, die gestillt werden, über die Muttermilch mit LCPs versorgt. Gestillte Säuglinge haben höhere DHA-Konzentrationen im Gehirn im Vergleich zu Säuglingen, die Nahrungen ohne LCP-Supplementierung erhielten [ 24;25 ]. Man vermutet, dass der höhere DHA-Status gestillter Säuglinge für bessere kognitive Fähigkeiten dieser Kinder verantwortlich sein könnte [ 26 ]. Diese verbesserten geistigen Fähigkeiten scheinen bis ins Erwachsenenalter anzudauern [ 27 ].

In einer klinischen Studie zeigten Kinder mit sechs Jahren, die als Säuglinge in den ersten vier Lebensmonaten eine Aptamil-Säuglingsnahrung mit LCP erhielten oder gestillt wurden, im Vergleich zu Kindern, die in den ersten Lebensmonaten keine LCPs über ihre Nahrung bekamen, eine wesentlich schnellere Reaktion beim "matching familiar figures test" (s. Abb. 4), bei dem Kinder kleinste Unterschiede bei Zeichnungen identifizieren sollen [ 28 ]. Auch in anderen Intelligenztests waren sie effizienter beim Verstehen und Lösen von Problemen. Dies könnte große Bedeutung für die Lernfähigkeit in der Schule haben.

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Abbildung 5: Blutdruck bei Kindern im Alter von sechs Jahren, die in ihren ersten vier Lebensmonaten entweder eine Aptamil-Säuglingsnahrung mit oder ohne LCP erhielten bzw. gestillt wurden [ 29 ].

In derselben Studie konnte nach sechs Jahren bei den LCP-supplementierten und gestillten Kindern eine signifikante Verminderung des mittleren (-3.0 mm Hg) und diastolischen Blutdrucks (-3.6 mm Hg) ermittelt werden (s. Abb. 5) [ 29 ]. Eine Verminderung des diastolischen Blutdrucks in der Gesamtpopulation um nur 2 mm HGreduziert die Prävalenz von Bluthochdruck um 17 Prozent, das Risiko für koronare Herzkrankheiten um 6 Prozent und das für Schlaganfall um 15 Prozent [ 30 ].

LCP-Supplementierung

Aptamil-Säuglingsanfangsnahrungen enthalten Konzentrationen an LCP* entsprechend dem ‚Münchner Konsensus‘ [ 31 ] und tragen darüber hinaus auch noch im zweiten Lebenshalbjahr zur LCP-Versorgung** bei. Sie entsprechen weiterhin den optionalen Vorgaben für eine LCP-Supplementierung der EG-Richtlinie für Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen*** [ 32 ] und den aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen**** [ 33 ]. ** Aptamil-Folgenahrungen: 0,3 Prozent DHA und 0,3 Prozent AA der Gesamtfettsäuren *** EG-Richtlinie: AA (n-6 LCP): max. 1 Prozent der Gesamtfettsäuren; DHA: nicht mehr als n-6 LCP **** Wiss. Empfehlung: DHA: 0,2-0,5 Prozent der Gesamtfettsäuren; AA: mind. wie DHA

Rolle einer niedrigen Eiweißzufuhr

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Abbildung 6: Höhere Gewichtszunahme nach zwei Jahren bei Säuglingen mit hoher Eiweißzufuhr im ersten Lebensjahr im Vergleich zu Säuglingen mit niedriger Eiweißzufuhr; signifikant unterschiedlich zu Säuglingen mit niedriger Eiweißzufuhr: **p=0.01, ***p=0.001 [ 41 ].

Industriell hergestellte Säuglingsnahrungen haben einen höheren Eiweißgehalt als Muttermilch. Die aktuelle Gesetzgebung erlaubt einen Eiweißgehalt in Säuglingsnahrungen von 1,8 bis 3,0 bzw. 3,5 g/100 kcal [ 34 ]. Da der Unterschied zwischen Muttermilch und Säuglingsnahrungen bis vor kurzem noch sehr hoch war, entwickelten Forscher die "Early Protein Hypothesis" [ 35;36 ], die Hypothese der frühen Eiweißzufuhr. Sie fanden, dass kurzfristige Unterschiede in der Eiweißzufuhr keine Effekte auf die Gewichtsentwicklung bewirken [ 37;38;39;40 ]. Dagegen führte eine niedrige Eiweißzufuhr von 1,8 g/100 kcal im gesamten ersten Lebensjahr zu einem niedrigeren Gewichtsstatus der Kinder im Alter von sechs Monaten, ein und zwei Jahren, im Vergleich mit einer deutlich höheren Eiweißzufuhr von 2,9 g/100 kcal [ 41 ] (s. Abb. 6). Diese Entwicklung setzte sich auch in der Folgeuntersuchung nach sechs Jahren fort [ 42 ].

Eiweißgehalt

Der Eiweißgehalt von Aptamil-Säuglingsnahrungen orientiert sich am sicheren unteren Rand der EG-Richtlinie [ 32 ], die für Säuglingsanfangsnahrungen eine Spanne von 1,8-3,0 g Eiweiß/100 kcal vorsieht sowie für Folgenahrungen 1,8-3,5 g Eiweiß/100 kcal.

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